Das Championnat de France Camions FFSA ist die nationale Truckmeisterschaft Frankreichs. Seit 2018 trägt sie diesen Namen, vorher hieß die Serie Coupe de France Camions. Ihre Wurzeln liegen in Le Mans, wo 1981 das erste Truck-Rennen Frankreichs stattfand.
1981 gewannen Gérard César und Luc Chabot das erste Truck-Rennen Frankreichs in Le Mans. 1984 folgte der erste Grand Prix Camions im südfranzösischen Le Castellet, den Michel Gaillard gewann. Daraus wuchs eine nationale Serie mit mehreren Grand Prix auf französischen Strecken, etwa in Le Castellet, Nogaro, Magny-Cours, Albi und auf der Charade. Bis 2017 hieß sie Coupe de France Camions.
Seit 2018 ist die Serie eine offizielle Meisterschaft unter dem Dach des französischen Motorsportverbands FFSA. Die erste Saison hatte sechs Veranstaltungen und 25 Fahrer. Erster Meister wurde Anthony Janiec vom Team Lion Truck Racing mit einem MAN, 2019 holte er den zweiten Titel. Schon 2017 hatte er den Cup gewonnen.
Das wichtigste Wochenende des Jahres. Hier treffen sich die französische Meisterschaft, die Goodyear FIA European Truck Racing Championship und teilweise die britische Serie, dazu kommen Lkw-Messe und Fanprogramm. Der Name erinnert an die Anfänge, gefahren werden heute kurze Sprintrennen. Offiziell gezählt wird ab 1986: 2025 war die 40. Ausgabe, 2026 die 41. am 26. und 27. September.
2020 konnte wegen Corona nur ein Grand Prix stattfinden, in Nogaro, ihn gewann Téo Calvet. Die Saison 2020/21 zählt als eine Meisterschaft, Calvet holte den Titel im September 2021 in Le Mans mit 20 Jahren. 2022 wurde Biokraftstoff für alle Pflicht, dazu kam eine Öko-Charta. Von 2023 bis 2025 hat Calvet jeden Titel gewonnen, 2026 holte Thomas Robineau den Titel.
Die Renntrucks bauen auf schweren Serien-Zugmaschinen auf, sind aber für den Motorsport umgebaut: mehr als 1.000 PS, Mindestgewicht rund 5,4 Tonnen, Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h begrenzt, dazu Überrollkäfig, Rennsitz und Feuerlöschanlage. Ein Rennwochenende besteht aus Qualifikation, Superpole und vier Rennen.
| Jahr | Meister | Besonderes |
|---|---|---|
| 2026 | Thomas Robineau (MAN) | Titel im Finale in Albi gesichert, 760 zu 743 Punkte vor Téo Calvet. Juniorenmeister: Lucas Rivals |
| 2025 | Téo Calvet (Freightliner) | Vierter Titel, dritter in Folge, entschieden beim Finale in Albi |
| 2024 | Téo Calvet (Freightliner) | Juniorenmeister: Ivan Rodrigues |
| 2023 | Téo Calvet (Freightliner) | Vier von sechs Grand Prix und 13 Rennen gewonnen. Junioren: Raphaël Sousa |
| 2022 | José Eduardo Rodrigues (MAN) | Mit 23 Jahren Meister, 301,5 Punkte, knapp vor Thomas Robineau. Auch Juniorenmeister |
| 2020/21 | Téo Calvet (Freightliner) | Corona-Saison über zwei Jahre, mit 20 Jahren jüngster Meister |
| 2019 | Anthony Janiec (MAN) | Zweiter Titel in Folge |
| 2018 | Anthony Janiec (MAN) | Erster Meister des Championnat de France Camions |
Titel der Gesamtwertung. Die Saison 2020/21 war eine einzige Meisterschaft, 2020 gab es nur einen Lauf. Quellen: Championnat de France Camions FFSA (Wikipedia), Buggyra Racing, 24h-camions.com, Europe-Camions, Wikipedia zu Anthony Janiec. Eigene Zusammenfassung, Stand: 9. Oktober 2026.
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